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Damit aber ist ein Konflikt programmiert. Denn die Indios, die rund um den Uyuni-Salzsee leben, lehnen ausländische Firmen ab. Sie sind in der Landarbeitergewerkschaft Fructas organisiert. Darum hat ihre Stimme Gewicht, aber auch, weil das Lithium auf ihrem traditionellen Territorium liegt. Gemäß der Verfassung Boliviens dürfen dort lagernde Bodenschätze nicht gegen ihren Willen angetastet werden. „Auch wenn Lithium als ,saubere Energiequelle gilt, ist bislang unklar, was der Abbau in dem weltweit einzigartigen Ökosystem des Salars bewirken könnte“, schreibt das Leipziger Lateinamerika-Magazin „Quetzal“. „Diese Ungewissheit hat lokale indigene Gemeinden der Region – einige der ärmsten des Landes – veranlasst, sich zum Teil gegen das Projekt auszusprechen, andere fordern zumindest eine Beteiligung daran.“

Neben der Lithium-Bonanza in Südamerika ist der Zhabuye-Salzsee in Tibet noch ein nennenswertes Reservoir. Er liegt in 4400 Metern Höhe nördlich des Mount Everest in dem Bezirk Shigatse. Mit 1,1 Millionen Tonnen birgt er das drittgrößte Vorkommen der Welt. Daneben wird das Metall in einem weiteren chinesischen Salzsee gewonnen, ebenso aus unterirdischen Salzlaugen im US-Staat Nevada. Australien, Portugal, Simbabwe, Russland, Kanada und Brasilien beuten kleinere Vorkommen lithiumhaltiger Mineralien aus. Daneben gibt es in der ganzen Welt noch unerschlossene Reservoirs, deren Ausbeutung aber zu heutigen Bedingungen unwirtschaftlich ist. Ein Beispiel ist das Tote Meer, aus dessen Wasser bereits Metalle wie Magnesium gewonnen werden. Gern wird an dieser Stelle immer wieder auf das Meer verwiesen. Doch das Metall ist darin nur sehr dünn verteilt. So enthalten 140 000 Liter Meerwasser gerade 28,7 Gramm Lithium. Um die als Antrieb für eine Million Chevrolet Volt erforderliche Menge daraus zu gewinnen, müsste pro Jahr das Wasservolumen verarbeitet werden, das durch den Nil ins Mittelmeer strömt. Dies ist technisch wie wirtschaftlich illusorisch.
Aus all diesen Fakten zieht die Analystenfirma MIR folgendes Fazit: In absehbarer Zeit wird der Bedarf an Lithiumkarbonat auf eine Million Tonnen pro Jahr steigen. Damit würden alljährlich etwa drei Prozent Reserven von 35 Millionen Tonnen aufgezehrt. In ungefähr 30 Jahren wäre nichts mehr davon übrig. Weil sich aber die Konzentration des Metalls in den Salzseen durch die stetige Entnahme kontinuierlich verringert, erschöpfen sich die Vorräte noch schneller. Das in den Mineralien gebundene Lithium leistet nur einen geringen Beitrag, denn die Reserven sind klein, ihre Gewinnung ist teuer und umweltschädlich.

Ist die Mobilitätsrevolution also rasch wieder zu Ende? Nicht unbedingt. Zum einen lassen sich die Vorräte strecken, etwa durch konsequente Wiederverwertung gebrauchter Akkus. Zudem gibt es Batterien aus anderen Materialien, die an die Stelle der Lithium-Ionen-Akkus treten oder sie ergänzen könnten, etwa die Zink-Luft-Batterie oder die sogenannte Zebra-Batterie aus Natrium-Nickelchlorid. Forscher am Technion im israelischen Haifa entwickelten außerdem eine futuristische Silizium-Luft-Batterie, die aus ungiftigen Komponenten besteht und Tausende von Stunden halten soll, weshalb sie als sehr umweltfreundlich gilt. Derzeit wird sie in Hörgeräten erprobt, danach soll ihr Einsatz in anderen Kleingeräten folgen. „In zehn Jahren werden wir aber Batterien für Elektroautos herstellen, die, weil sie aus Silizium bestehen, in Sand und wieder zurück in Silizium verwandelt und so endlos wiederverwertet werden können“, sagt Forschungsleiter Yair Ein-Eli. Auch die anderen Batterietypen sind für den Einsatz in Elektroautos noch nicht ausgereift. Zumindest aber sind die Rohstoffe Nickel und Zink reichlich vorhanden, ihre Reichweite übersteigt die des Lithiums bei Weitem. Der Elektromobilität stehen die Tore in der absehbaren Zukunft also offen.Stationär und schnell, tragbar und komfortabel oder mobil und bunt: Welcher Rechnertyp erfüllt Ihre Bedürfnisse am besten? Eine Typ-Beratung.

Sie müssen die Einschalttaste Ihres alten Computers mehrmals drücken, damit etwas passiert. Sie rennen immer mit dem Notebook vom Arbeits- ins Wohnzimmer, weil der Akku seine Ladung nicht mehr länger als 30 Sekunden halten kann. Ihr Rechner spielt Videos nur im Zeitlupentempo.
Die Zeichen sind eindeutig: Sie brauchen Ersatz, das allerneueste Modell am besten. Doch wenn Sie tatsächlich seit fünf Jahren nicht mehr im Computerladen waren, werden Sie feststellen, dass es die graue Rechenkiste von früher nicht mehr gibt. Viele bunte Geräte werben um ihre Gunst – vom Tablet über Netbook und Notebook bis hin zum klassischen PC. Was passt am besten zu Ihnen? Ein Überblick.
Besitzer eines Macbooks können den Zustand ihres Akkus in den Systemeinstellungen des Rechners überprüfen. Wie sie dahin kommen, erklärt die Zeitschrift „Mymac“.
Wer den Akkuzustand seines Macbooks erfahren will, muss im Apple-Menü unter „Über diesen Mac“ auf „Weitere Informationen“ klicken und im Untermenü „Hardware“ den Punkt „Stromversorgung“ suchen. Darauf weist die Zeitschrift „Mymac“ hin. Die wichtigsten Informationen sind die zum Batteriezustand: Hier wird neben einer allgemeinen Einschätzung wie „gut“ auch die Anzahl der Ladezyklen angezeigt.

Ein Zyklus ist absolviert, wenn die Macbook-Batterie einmal komplett geleert und wieder aufgeladen wurde. Nach Angaben von Apple sollte der Akku nach 1000 Ladevorgängen noch immer 80 Prozent seiner Leistung erreichen. Ob das stimmt, lässt sich im gleichen Menü nachsehen: Bei den Informationen zum Ladezustand wird unter anderem die maximale Kapazität in Milliamperestunden (mAh) angezeigt. Sinkt diese Zahl in kurzer Zeit zu stark, sollten Macbook-Käufer von ihrer Garantie Gebrauch machen.Wird Mercedes das deutsche Tesla? Die Schwaben investieren eine halbe Milliarde Euro in eine neue Batteriefabrik in Sachsen. Bis 2025 sollen 15 bis 25 Prozent aller Autos im Konzern elektrisch fahren.
Der Daimler-Konzern hat in Kamenz (Sachsen) jetzt den Grundstein für seine angekündigte neue Batteriefabrik bei der Tochtergesellschaft Accumotive gelegt. Bundeskanzlerin Angela Merkel und Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich besuchten die Baustelle. „Die Batteriefabrik in Kamenz ist ein wichtiger Bestandteil in der Umsetzung unserer Elektro-Offensive, so Daimler-Chef Dieter Zetsche, bis 2022 werden wir bereits mehr als zehn reine Elektroautos in Serie haben. Auch die Hybridisierung unserer Flotte treiben wir weiter voran. Unter der Marke EQ schaffen wir ein ganzheitliches Ökosystem für die E-Mobilität, so Zetsche.

Daimler baut damit eine eigene Elektro-Marke auf, ähnlich wie das bereits BMW vor Jahren mit BMW i gemacht hat. Zentrum der neuen Autoindustrie ist Ostdeutschland. So wird BMWs Elektroauto i3 in Leipzig gebaut, VW und Porsche investieren ebenfalls in die Elektroauto-Produktion in Sachsen . Als Vorteile des Bundeslandes gelten wirtschaftsfreundliche Bedingungen, eine gute Verkehrsanbindung sowie ein gut ausgebildeter Ingenieursstamm. Sachsen war bereits in der ehemaligen DDR ein Zentrum der Automobilindustrie gewesen, die durch die DDR-Planwirtschaft freilich in vielen Innovationen gebremst wurden. Insgesamt investiert Daimler nach eigenen Angaben rund eine Milliarde Euro in seinen globalen Batterie-Produktionsverbund. Mitte 2018 soll das Produktionswerk im rund 50 Kilometer von Dresden gelegenen Kamenz den Betrieb starten. Das rund 20 Hektar große Grundstück liegt in unmittelbarer Nähe der bestehenden Batteriefabrik. Das Vorbild kommt aus den USA: Elektro-Pionier Tesla setzt bereits auf eine eigene Zellproduktion und hat dafür eine Gigafactory gebaut.

FOCUS Online befasst sich bereits seit vielen Jahren mit dem Thema Elektromobilität und bietet Ihnen umfangreiche Daten, Praxistests, Videos und Ratgeber zum Thema. In unserer laufend aktualisierten Elektroauto-Datenbank finden Sie technische Daten, Fahrberichte und aussagekräftige Alltagstests von über 70 Elektroautos, Plug-In-Hybriden und Brennstoffzellen-Fahrzeugen. Wir zeigen unvoreingenommen und praxisorientiert, was Sie wirklich von den Fahrzeugen erwarten können und was (noch) nicht. FOCUS Online testet die Fahrzeuge seit 2016 in Kooperation mit CHIP. Die Redaktionen verfügen über drei Ladestationen für Elektrofahrzeuge.
Im Gegensatz zu Tesla haben die Schwaben aber noch kaum Elektroautos in der eigenen Modellpalette. Daimler will das Stromer-Programm deshalb massiv ausbauen und dabei zehn Milliarden Euro investieren. Auf der Automesse IAA im September wird ein elektrisches SUV seine Weltpremiere feiern.Sichern Sie sich 30% Ersparnis bei den Anschaffungskosten Ihrer neuen Solaranlage und proftieren Sie zudem von einer staatlichen Förderung.

Man gehe davon aus, dass 2025 der Anteil der Elektromodelle am Gesamtabsatz von Mercedes-Benz zwischen 15 und 25 Prozent liegen wird, heißt es aus der Daimler-Firmenzentrale. Das würde bedeuten, das jeder sechste oder gar jeder vierte Mercedes in acht Jahren - also der durchschnittlichen Haltedauer eines Autos in Deutschland - elektrisch fährt. Darunter werden auch elektrische Nutzfahrzeuge sein.Nur weil eine Festplatte defekt ist, heißt das noch lange nicht, dass sie keiner mehr lesen kann. Deswegen raten Experten, alte Speichermedien nicht einfach so zu entsorgen. Computerbesitzer sollten selbst kaputte Festplatten vor dem Wegwerfen vollständig löschen. Denn die Daten darauf sind trotz des Defekts eventuell noch lesbar, warnt der IT-Verband Bitkom. Erkennt der Rechner die Platte nicht mehr, was das Löschen unmöglich macht, sollte sie physisch zerstört werden. Das ist den Angaben nach auch bei funktionierenden Geräten die zuverlässigste Methode, Daten unlesbar zu machen. Beim sicheren Löschen ohne Zerstörung helfen spezielle Programme wie das kostenlose Secure Eraser.

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