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  • Akku TOSHIBA Satellite L750 akkus-laptop.com

    Damit aber ist ein Konflikt programmiert. Denn die Indios, die rund um den Uyuni-Salzsee leben, lehnen ausländische Firmen ab. Sie sind in der Landarbeitergewerkschaft Fructas organisiert. Darum hat ihre Stimme Gewicht, aber auch, weil das Lithium auf ihrem traditionellen Territorium liegt. Gemäß der Verfassung Boliviens dürfen dort lagernde Bodenschätze nicht gegen ihren Willen angetastet werden. „Auch wenn Lithium als ,saubere Energiequelle gilt, ist bislang unklar, was der Abbau in dem weltweit einzigartigen Ökosystem des Salars bewirken könnte“, schreibt das Leipziger Lateinamerika-Magazin „Quetzal“. „Diese Ungewissheit hat lokale indigene Gemeinden der Region – einige der ärmsten des Landes – veranlasst, sich zum Teil gegen das Projekt auszusprechen, andere fordern zumindest eine Beteiligung daran.“

    Neben der Lithium-Bonanza in Südamerika ist der Zhabuye-Salzsee in Tibet noch ein nennenswertes Reservoir. Er liegt in 4400 Metern Höhe nördlich des Mount Everest in dem Bezirk Shigatse. Mit 1,1 Millionen Tonnen birgt er das drittgrößte Vorkommen der Welt. Daneben wird das Metall in einem weiteren chinesischen Salzsee gewonnen, ebenso aus unterirdischen Salzlaugen im US-Staat Nevada. Australien, Portugal, Simbabwe, Russland, Kanada und Brasilien beuten kleinere Vorkommen lithiumhaltiger Mineralien aus. Daneben gibt es in der ganzen Welt noch unerschlossene Reservoirs, deren Ausbeutung aber zu heutigen Bedingungen unwirtschaftlich ist. Ein Beispiel ist das Tote Meer, aus dessen Wasser bereits Metalle wie Magnesium gewonnen werden. Gern wird an dieser Stelle immer wieder auf das Meer verwiesen. Doch das Metall ist darin nur sehr dünn verteilt. So enthalten 140 000 Liter Meerwasser gerade 28,7 Gramm Lithium. Um die als Antrieb für eine Million Chevrolet Volt erforderliche Menge daraus zu gewinnen, müsste pro Jahr das Wasservolumen verarbeitet werden, das durch den Nil ins Mittelmeer strömt. Dies ist technisch wie wirtschaftlich illusorisch.
    Aus all diesen Fakten zieht die Analystenfirma MIR folgendes Fazit: In absehbarer Zeit wird der Bedarf an Lithiumkarbonat auf eine Million Tonnen pro Jahr steigen. Damit würden alljährlich etwa drei Prozent Reserven von 35 Millionen Tonnen aufgezehrt. In ungefähr 30 Jahren wäre nichts mehr davon übrig. Weil sich aber die Konzentration des Metalls in den Salzseen durch die stetige Entnahme kontinuierlich verringert, erschöpfen sich die Vorräte noch schneller. Das in den Mineralien gebundene Lithium leistet nur einen geringen Beitrag, denn die Reserven sind klein, ihre Gewinnung ist teuer und umweltschädlich.

    Ist die Mobilitätsrevolution also rasch wieder zu Ende? Nicht unbedingt. Zum einen lassen sich die Vorräte strecken, etwa durch konsequente Wiederverwertung gebrauchter Akkus. Zudem gibt es Batterien aus anderen Materialien, die an die Stelle der Lithium-Ionen-Akkus treten oder sie ergänzen könnten, etwa die Zink-Luft-Batterie oder die sogenannte Zebra-Batterie aus Natrium-Nickelchlorid. Forscher am Technion im israelischen Haifa entwickelten außerdem eine futuristische Silizium-Luft-Batterie, die aus ungiftigen Komponenten besteht und Tausende von Stunden halten soll, weshalb sie als sehr umweltfreundlich gilt. Derzeit wird sie in Hörgeräten erprobt, danach soll ihr Einsatz in anderen Kleingeräten folgen. „In zehn Jahren werden wir aber Batterien für Elektroautos herstellen, die, weil sie aus Silizium bestehen, in Sand und wieder zurück in Silizium verwandelt und so endlos wiederverwertet werden können“, sagt Forschungsleiter Yair Ein-Eli. Auch die anderen Batterietypen sind für den Einsatz in Elektroautos noch nicht ausgereift. Zumindest aber sind die Rohstoffe Nickel und Zink reichlich vorhanden, ihre Reichweite übersteigt die des Lithiums bei Weitem. Der Elektromobilität stehen die Tore in der absehbaren Zukunft also offen.Stationär und schnell, tragbar und komfortabel oder mobil und bunt: Welcher Rechnertyp erfüllt Ihre Bedürfnisse am besten? Eine Typ-Beratung.

    Sie müssen die Einschalttaste Ihres alten Computers mehrmals drücken, damit etwas passiert. Sie rennen immer mit dem Notebook vom Arbeits- ins Wohnzimmer, weil der Akku seine Ladung nicht mehr länger als 30 Sekunden halten kann. Ihr Rechner spielt Videos nur im Zeitlupentempo.
    Die Zeichen sind eindeutig: Sie brauchen Ersatz, das allerneueste Modell am besten. Doch wenn Sie tatsächlich seit fünf Jahren nicht mehr im Computerladen waren, werden Sie feststellen, dass es die graue Rechenkiste von früher nicht mehr gibt. Viele bunte Geräte werben um ihre Gunst – vom Tablet über Netbook und Notebook bis hin zum klassischen PC. Was passt am besten zu Ihnen? Ein Überblick.
    Besitzer eines Macbooks können den Zustand ihres Akkus in den Systemeinstellungen des Rechners überprüfen. Wie sie dahin kommen, erklärt die Zeitschrift „Mymac“.
    Wer den Akkuzustand seines Macbooks erfahren will, muss im Apple-Menü unter „Über diesen Mac“ auf „Weitere Informationen“ klicken und im Untermenü „Hardware“ den Punkt „Stromversorgung“ suchen. Darauf weist die Zeitschrift „Mymac“ hin. Die wichtigsten Informationen sind die zum Batteriezustand: Hier wird neben einer allgemeinen Einschätzung wie „gut“ auch die Anzahl der Ladezyklen angezeigt.

    Ein Zyklus ist absolviert, wenn die Macbook-Batterie einmal komplett geleert und wieder aufgeladen wurde. Nach Angaben von Apple sollte der Akku nach 1000 Ladevorgängen noch immer 80 Prozent seiner Leistung erreichen. Ob das stimmt, lässt sich im gleichen Menü nachsehen: Bei den Informationen zum Ladezustand wird unter anderem die maximale Kapazität in Milliamperestunden (mAh) angezeigt. Sinkt diese Zahl in kurzer Zeit zu stark, sollten Macbook-Käufer von ihrer Garantie Gebrauch machen.Wird Mercedes das deutsche Tesla? Die Schwaben investieren eine halbe Milliarde Euro in eine neue Batteriefabrik in Sachsen. Bis 2025 sollen 15 bis 25 Prozent aller Autos im Konzern elektrisch fahren.
    Der Daimler-Konzern hat in Kamenz (Sachsen) jetzt den Grundstein für seine angekündigte neue Batteriefabrik bei der Tochtergesellschaft Accumotive gelegt. Bundeskanzlerin Angela Merkel und Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich besuchten die Baustelle. „Die Batteriefabrik in Kamenz ist ein wichtiger Bestandteil in der Umsetzung unserer Elektro-Offensive, so Daimler-Chef Dieter Zetsche, bis 2022 werden wir bereits mehr als zehn reine Elektroautos in Serie haben. Auch die Hybridisierung unserer Flotte treiben wir weiter voran. Unter der Marke EQ schaffen wir ein ganzheitliches Ökosystem für die E-Mobilität, so Zetsche.

    Daimler baut damit eine eigene Elektro-Marke auf, ähnlich wie das bereits BMW vor Jahren mit BMW i gemacht hat. Zentrum der neuen Autoindustrie ist Ostdeutschland. So wird BMWs Elektroauto i3 in Leipzig gebaut, VW und Porsche investieren ebenfalls in die Elektroauto-Produktion in Sachsen . Als Vorteile des Bundeslandes gelten wirtschaftsfreundliche Bedingungen, eine gute Verkehrsanbindung sowie ein gut ausgebildeter Ingenieursstamm. Sachsen war bereits in der ehemaligen DDR ein Zentrum der Automobilindustrie gewesen, die durch die DDR-Planwirtschaft freilich in vielen Innovationen gebremst wurden. Insgesamt investiert Daimler nach eigenen Angaben rund eine Milliarde Euro in seinen globalen Batterie-Produktionsverbund. Mitte 2018 soll das Produktionswerk im rund 50 Kilometer von Dresden gelegenen Kamenz den Betrieb starten. Das rund 20 Hektar große Grundstück liegt in unmittelbarer Nähe der bestehenden Batteriefabrik. Das Vorbild kommt aus den USA: Elektro-Pionier Tesla setzt bereits auf eine eigene Zellproduktion und hat dafür eine Gigafactory gebaut.

    FOCUS Online befasst sich bereits seit vielen Jahren mit dem Thema Elektromobilität und bietet Ihnen umfangreiche Daten, Praxistests, Videos und Ratgeber zum Thema. In unserer laufend aktualisierten Elektroauto-Datenbank finden Sie technische Daten, Fahrberichte und aussagekräftige Alltagstests von über 70 Elektroautos, Plug-In-Hybriden und Brennstoffzellen-Fahrzeugen. Wir zeigen unvoreingenommen und praxisorientiert, was Sie wirklich von den Fahrzeugen erwarten können und was (noch) nicht. FOCUS Online testet die Fahrzeuge seit 2016 in Kooperation mit CHIP. Die Redaktionen verfügen über drei Ladestationen für Elektrofahrzeuge.
    Im Gegensatz zu Tesla haben die Schwaben aber noch kaum Elektroautos in der eigenen Modellpalette. Daimler will das Stromer-Programm deshalb massiv ausbauen und dabei zehn Milliarden Euro investieren. Auf der Automesse IAA im September wird ein elektrisches SUV seine Weltpremiere feiern.Sichern Sie sich 30% Ersparnis bei den Anschaffungskosten Ihrer neuen Solaranlage und proftieren Sie zudem von einer staatlichen Förderung.

    Man gehe davon aus, dass 2025 der Anteil der Elektromodelle am Gesamtabsatz von Mercedes-Benz zwischen 15 und 25 Prozent liegen wird, heißt es aus der Daimler-Firmenzentrale. Das würde bedeuten, das jeder sechste oder gar jeder vierte Mercedes in acht Jahren - also der durchschnittlichen Haltedauer eines Autos in Deutschland - elektrisch fährt. Darunter werden auch elektrische Nutzfahrzeuge sein.Nur weil eine Festplatte defekt ist, heißt das noch lange nicht, dass sie keiner mehr lesen kann. Deswegen raten Experten, alte Speichermedien nicht einfach so zu entsorgen. Computerbesitzer sollten selbst kaputte Festplatten vor dem Wegwerfen vollständig löschen. Denn die Daten darauf sind trotz des Defekts eventuell noch lesbar, warnt der IT-Verband Bitkom. Erkennt der Rechner die Platte nicht mehr, was das Löschen unmöglich macht, sollte sie physisch zerstört werden. Das ist den Angaben nach auch bei funktionierenden Geräten die zuverlässigste Methode, Daten unlesbar zu machen. Beim sicheren Löschen ohne Zerstörung helfen spezielle Programme wie das kostenlose Secure Eraser.

  • Akku TOSHIBA Satellite C650 akkus-laptop.com

    Nutzt der Steuerpflichtige etwa den Computer beruflich und privat, sind die Anschaffungskosten also grundsätzlich aufzuteilen. Soweit die Anschaffungskosten auf die berufliche Nutzung entfallen, sind diese als Werbungskosten ansetzbar. Der Fiskus erkennt die Kosten in voller Höhe an, wenn die private Mitbenutzung nicht mehr als zehn Prozent der Gesamtnutzungsdauer beträgt.
    Der Nachweis der beruflichen Nutzung ist oft schwierig. Will der Steuerpflichtige eine berufliche Verwendung von mehr als 50 Prozent geltend machen, sollte er diese dokumentieren und eine Art PC-Fahrtenbuch führen. Gelingt der Nachweis nicht, schätzt der Fiskus den beruflichen Nutzungsanteil. Aus Vereinfachungsgründen hält es der BFH für vertretbar, wenn das Finanzamt dabei von einer jeweils hälftigen privaten und beruflichen Nutzung ausgeht.
    Die Beamten achten bei der Beurteilung, ob eine berufliche Nutzung vorliegen kann, auf objektive Beweiszeichen: Wer beruflich regelmäßig mit Computer, Smartphone oder iPad arbeitet, hat gute Chancen, dass die berufliche Mitbenutzung akzeptiert wird. Ebenso spricht ein technisch aufwendiges und dementsprechend teures Gerät für eine berufliche Nutzung. Hersteller, Gerätetyp, Betriebssystem, Leistungsdaten und installierte Software spielen bei der Einschätzung eine wichtige Rolle.
    Betragen die Anschaffungskosten mehr als 410 Euro (ohne Mehrwertsteuer), müssen Steuerzahler die Aufwendungen gleichmäßig über den Zeitraum der jeweiligen Nutzungdauer verteilen und abschreiben. Zu den Anschaffungskosten gehören nicht nur der Kaufpreis, sondern auch Fahrtkosten für die Fahrten zum Kauf und zur Informationsbeschaffung.

    Wichtig: Eine Computeranlage lässt sich in drei Gruppen mit unterschiedlichen steuerlichen Folgen zerlegen. Feste Computerbestandteile sind etwa Rechner, Tastatur, Festplatte, interne Laufwerke, Arbeitsspeicher, Grafikkarte und Schnittstellen. Diese müssen Steuerpflichtige beim Kauf zusammenfassen und einheitlich abschreiben, wenn die Anschaffungskosten über 410 Euro (ohne MwSt.) liegen. Externe Peripheriegeräte wie etwa Monitor, Drucker, Scanner, Modem, Beamer oder externe Laufwerke müssen als selbstständige Wirtschaftsgüter grundsätzlich separat über die jeweilige Nutzungsdauer abgeschrieben werden.

    Obwohl der Monitor, wie etwa der Drucker, ein selbstständiges Wirtschaftsgut ist, muss dieser als Bestandteil des Computers behandelt werden, entschied der BFH. Begründung: Der Rechner ist ohne den Bildschirm nicht nutzbar. Damit ist der Rechner samt Monitor, Tastatur und Maus ein einheitliches, selbstständig nutzbares Wirtschaftsgut und entsprechend einheitlich abzuschreiben (BFH, Az. VIII R 42/03).
    Aufwendungen für beruflich genutzte Software sind als Werbungskosten abziehbar. Dies gilt auch dann, wenn der PC selbst steuerlich nicht anerkannt wurde.
    Sonstige Aufwendungen für Computer-Zubehör wie CD/DVD-Rohlinge, USB-Stick, Disketten, Etiketten, CD/DVD-Boxen, Kabel, Batterien, Druckerpapier, Druckerpatronen, Tonerkartuschen sind Werbungskosten, soweit sie beruflichen Zwecken dienen.
    Ausgaben für Reparaturen akzeptiert der Fiskus stets in voller Höhe. Gleiches gilt für Computer-Möbel. Wer ein mobiles Gerät auf Pump kauft, kann neben den anteiligen Anschaffungskosten auch die gezahlten Schuldzinsen absetzen.
    Das beherzte Schlecken seines Hundes hat einen US-Amerikaner vor einem Feuer in seiner Wohnung gerettet. Ein überhitzter Laptop hatte mit Funken die Matratze entzündet, ohne dass der 50-Jährige das Feuer bemerkte - doch seinem Hund entging die Gefahr nicht.
    Indem er sein Herrchen während eines Feuers weckte, hat ein Hund in den USA dem 50-Jährigen vermutlich das Leben gerettet. Der Mann in East Providence im Bundesstaat Rhode Island habe geschlafen, als der Akku seines Laptops am Mittwochmorgen überhitzt gewesen sei und vermutlich ein Funken seine Matratze in Brand gesetzt habe, sagte ein Feuerwehrsprecher.

    Der Mann ohne Rauchmelder im Zimmer hätte wohl weiter geschlafen, wenn der Hund namens Liberty (Freiheit) nicht sein Gesicht abgeleckt hätte. Dem Sprecher zufolge brachte sich der 50-Jährige rechtzeitig in Sicherheit und wurde nur leicht verletzt.Austauschbare Akkus sind bei Smartphones mittlerweile eine Seltenheit geworden. Dabei ist der Akku meist das erste Bauteil, das aufgibt. Ein großes Problem von modernen Lithiumionen-Akkus ist die Abnutzung durch Ladezyklen. Forscher haben nun den ersten Schritt in Richtung beliebig oft aufladbaren Akku getan. Smartphones, Laptops und sogar Elektroautos. Das alles läuft mit Hilfe von Lithiumionen-Akkus. Das größte Problem an diesen wieder aufladbaren Akkus ist die relativ kurze Lebensdauer und ihre Sensibilität gegenüber hohen Temperaturen.
    Eine Möglichkeit, langlebigere Akkus zu entwickeln, wäre Nanodraht zu nutzen, der eine sehr viel höhere Leitfähigkeit besitzt. Doch bisher wurden diese Drähte schnell porös und waren so nicht für längeren Einsatz fähig. Ein Grund dafür sind wohl flüssige Elektrolyte. In einer Versuchsreihe wollten Forscher der University of California Irvine nun einen Akku entwickeln, der mit Nanodrähten funktioniert.

    Eher zufällig entdeckte dabei eine Forscherin die perfekte Kombination. Mya Le Thai, Doktorandin an der University of California, ummantelte Gold-Nanodrähte mit einer Mangandioxid-Hülle. Nach verschiedenen Versuchen umhüllte sie das Ganze mit einer dünnen Elektrolyt Gel-Schicht. Diese Kombination machte den Akku extrem langlebig. In Tests hielt er drei Monate über 200.000 Ladezyklen durch, ganz ohne Abnutzungserscheinungen zu zeigen. Bisherige Akkus halten nur höchstens 7.000 Ladezyklen aus.
    Technologie ist noch lange nicht marktfähig
    Wieso die Kombination so haltbar ist, können die Wissenschaftler sich selbst noch nicht ganz erklären. Auch ist die Technologie noch lange nicht marktfähig und könnte durch die Verwendung von Gold relativ kostspielig sein.
    Es gibt ihn also doch, den mythischen 100-Euro-Laptop. Bekommt man für diesen Preis einen brauchbaren Computerersatz?

    Bei einem Straßenpreis von unter 100 Euro (die Preisempfehlung des Großhändlers NTP liegt bei 149 Euro) ahnt man es schon: Bei diesem Angebot kann nicht alles mit rechten Dingen zugehen. Tatsächlich ist der PC703 in gewissem Sinne eine Mogelpackung. Das klingt harscher, als es sich für den Anwender darstellt. Es handelt sich nämlich nicht, auch wenn es so aussieht, um einen Windows-Computer, sondern um ein Gerät mit dem (älteren) Mobilsystem Windows CE 5.0.
    Das hat durchaus auch Vorteile. Nur dadurch kann man mit dem PC703 nämlich überhaupt in annehmbarer Geschwindigkeit arbeiten. Der Rechner besitzt schließlich nur 128 MB Arbeitsspeicher, sein Prozessor ist mit 0,26 Gigahertz getaktet. Zum Vergleich: Ähnliche Rechenknechte tun sonst in aktuellen Navigationssystemen ihren Dienst. Wo sie ebenfalls oft mit Windows CE zu tun haben (auch wenn man als Anwender davon nichts sieht).

    Der PC703 ist somit eigentlich ein PDA (eine im Zeitalter der schlauen Handys aussterbende Produktkategorie), den sein Hersteller in ein Netbook-Gewand gekleidet hat. Statt mit einem berührungsempfindlichen Bildschirm arbeitet man wie vom Computer gewohnt mit Tastatur und Touchpad. Das Keyboard ist sogar trotz seiner Schrumpfmaße einigermaßen zu gebrauchen – nur die Satzzeichentasten sind sehr schmal. Die Drücker des Touchpad jedoch sind leider im wörtlichen wie im übertragenen Sinne versenkt.
    Das Display selbst zeigt 800 x 480 Punkte und ist damit für aktuelle Websites nicht mehr ganz geeignet. Der auf dem System installierte Internet Explorer kommt nicht mehr mit allen Seiten zurecht. Auch das für Videoangebote wie benötigte Flash kann das Gerät nicht abspielen. Man kann zwar Alternativen suchen, jedoch ist das Programmangebot für Windows CE weit schmaler als das für Windows selbst. Allzu verschwenderisch sollte man mit dem Speicherplatz aber eh nicht umgehen, denn es sind weniger als zwei Gigabyte frei.

    Der Akku des PC703 ist fest montiert, also mit Schrauben fixiert. Er ist zwar klein, profitiert aber von der genügsamen Hardware. Trotzdem kann man kaum länger als zwei Stunden mit WLAN-Verbindung im Netz surfen. Der Rechner ist damit wesentlich weniger mobil, als sein doch außerordentlich geringes Gewicht vermuten lässt – schade eigentlich!

    Als Viertrechner mag der PC703 erträglich sein – allerdings kann man schon mit vielen aktuellen Handys besser im Web surfen als mit diesem Netbook-Lookalike. Eltern, die das Gerät für ihre Kinder ins Auge fassen, sollten beachten, dass auch Windows-Lern-Software darauf nicht läuft. Andererseits ist es extrem unwahrscheinlich, dass Kinder durch diesen Mobilrechner zu Internet-Junkies werden.Lenovo tauscht wegen Überhitzungs- und eventueller Feuergefahr kostenlos Notebook-Akkus aus, die zwischen Februar 2010 und Juni 2012 in den Verkauf gegangen sind.
    Betroffen sind Batterien für ThinkPad-Modelle der Reihen X, T, W und L sowie diverse Baureihen der Edge-Familie. Sie wurden entweder gleich mit den Laptops verkauft oder als Austauschakkus geliefert. Bis zur Lieferung eines neuen Akkus sollten betroffene Batterien Lenovo zufolge bei ausgeschaltetem Rechner entfernt werden. Anschließend sollte das Laptop nur noch über das Netzteil mit Strom versorgt werden. Für Verbraucher hat der Hersteller ein kleines Prüfprogramm zum Download bereitgestellt, mit dem betroffene Akkus identifiziert werden können.

    Lenovo tauscht daneben Netzanschlusskabel von Notebooks und Tablets wegen Überhitzungsgefahr aus. Die Kabel wurden zwischen Februar 2011 und Juni 2012 zusammen mit Geräten der IdeaPad-Serie verkauft und tragen die Kennzeichnung „LS-15“ am Verbindungsstecker zum Netzteil, das selbst nicht vom Umtausch betroffen ist. Auch bei Toshiba läuft noch ein Umtauschprogramm für Kabel des gleichen Typs, die offenbar vom gleichen Zulieferer stammen. Beide Hersteller haben Webseiten eingerichtet, auf der Kunden prüfen können, ob sie betroffen sind. Auch die Austauschkabel sind kostenlos.Doch Morales möchte erreichen, dass sein Land nicht noch einmal so ausgebeutet wird wie zur Kolonialzeit, als Indios Silber und Gold aus den Bergwerken holten. Sie blieben arm, denn die Edelmetalle gingen außer Landes. Deshalb sollen die Salze im Land weiterverarbeitet werden. Auch ist die Anbindung des Sees an die Seehäfen an der Küste schlecht, es braucht also neue Verkehrswege. Für diese Projekte benötigt Bolivien laut Morales ausländische Investitionen von 1,08 Milliarden Euro. Die japanischen Konzerne Mitsubishi und Sumitomo sowie die französische Gruppe Bolloré verhandeln bereits mit der bolivianischen Regierung. Interesse an dem „grauen Gold“ signalisierten auch Bergbaufirmen aus Korea, Brasilien und Russland. Diese könnten aber nur „Partner, nicht Herren“, sein, erklärte Morales, oder besser noch einfach Kunden.