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Zumindest, was als E-Book veröffentlicht wird, lässt sich fast immer auch auf dem Smartphone lesen. Passende Apps dazu mit Lesemodi, die alles andere ausblenden und den Akku schonen, machen das Lese-Erlebnis auf dem Smartphone auch hinreichend attraktiv. Noch mehr Spaß allerdings hat man damit auf einem Tablet oder E-Book-Reader. Und wer einmal ein Fachbuch mit zahlreichen Illustrationen auf einem Digitalgerät lesen wollte, der weiß: das ist auf Papier immer noch deutlich angenehmer. Von daher: nein. Gänzlich ersetzt haben Smartphones und auch andere Digitalgeräte gedruckte Bücher noch lange nicht.Der Gang zum Reisebüro oder dem Fahrkartenschalter der Deutschen Bahn ist selten geworden. Klar, einmal kann man sich seine Tickets und Bordkarten auch zuhause ausdrucken. Und dann muss man das sehr oft gar nicht mehr, seit es mobile Bordkarten gibt. Wenn ich fliege, mache ich davon auch regen Gebrauch. Dem DB Navigator traue ich noch nicht zu, meine gebuchten Tickets bei der Fahrkartenkontrolle auch anzuzeigen; deswegen drucke ich Fahrscheine aus. Und auch im Nahverkehr ist das Handyticket aufgrund mangelnder Vereinheitlichung noch lange nicht etabliert. Aber wir kommen langsam dahin. Ich denke, in zehn Jahren wird man alle Tickets auf dem Smartphone speichern.

Das legt den Schluss nahe: Auch das Bargeld könnte auf lange Sicht ersetzt werden. Einfach das Smartphone vor ein Lesegerät halten, statt eine EC-Karten-Pin einzutippen oder – wie altmodisch – Scheine und Münzen zusammenzusuchen. Die Idee hat ihren Reiz. Dann müssten aber alle Geschäfte, Restaurants, Discos, Hafenspelunken weltweit mitspielen. Wird nicht gehen. Und die Fragmentierung tut ihr Übriges: Allein in Deutschland gibt es mehr mobile Bezahlsysteme als Währungen in der EU. Das Smartphone hat das Zeug dazu, das Bargeld abzuschaffen, aber bis dahin ist es noch ein laaanger Weg.Was täglich an Post in den Briefkasten flattert, wird in der Tat weniger. Aber Papier gibt es dennoch weiterhin in rauen Mengen. U-Bahn-Fahrscheine, Werbeprospekte, Behördeninformationen zum Abheften, Kassenzettel. Oh nein, egal ob PCs oder Smartphones: keiner von beiden hat bisher das Papier auch nur annähernd abgeschafft.Gerade noch einmal erstaunt festgestellt: In meinen Backofen ist noch eine Uhr integriert – das war’s. Die einzigen Geräte, die in meiner Wohnung sonst noch die Uhrzeit anzeigen, sind mein Laptop und mein Smartphone. Ich besitze keine Armbanduhr, Eieruhr, Stoppuhr und auch keinen Wecker. Das alles erledigt mein Smartphone. Apple, Google und Co. haben Uhren abgeschafft – und sie dann mit Smartwatches zurückgeholt. Interessant aber nur noch für eine Nische.

In den seltensten Fällen, wenn man eine Taschenlampe braucht, hat man eine zur Hand (und dann ist meist die Batterie ausgelaufen). Wenn’s also dunkel wird, schnell das Smartphone gezückt und die Taschenlampen-Funktion eingeschaltet. Geht schneller, funktioniert immer und ist immer griffbereit. Nur beim Campen etwas unromantisch. Ansonsten: ja, ein fast vollwertiger Ersatz.Von Männern ohnehin selten benutzt. Für Frauen: eigentlich praktisch: Schminkspiegel als Smartphone-Apps machen das Kontrollieren und Nachschminken unterwegs etwas weniger auffällig. Wer von den anderen Passanten weiß schon, ob man sich gerade selbst betrachtet oder eine andere App am laufen hat? Ob das nun ein gleichwertiger Ersatz ist: Da maße ich mir kein Urteil an.Neulich beim Renovieren musste ich doch mal in den Baumarkt, um mir eine Wasserwaage zu kaufen. Ja, es gibt auch Apps dafür für das Smartphone, die den Neigungssensor benutzen. Aber ganz ehrlich? Das mit dreckigen Fingern halten, wo vielleicht noch Farbreste kleben? Außerdem ist kaum ein Smartphone eben, viele haben an beiden Seiten Bedienknöpfe, was eine Nutzung als ebene Strecke unmöglich macht. Außerdem sind Smartphones schlicht zu kurz, um längere Strecken genau zu messen. Von daher: allenfalls teilweise ein Ersatz.

Tja, bei diesem Detail werden sich die Geister scheiden. Nicht leugnen lässt sich der Fakt, dass heute Milliarden Menschen mit einem Smartphone Fotos machen und dass viele deswegen auf eine alleinständige Digitalkamera verzichten, allem voran an einer Kompaktkamera. Dann dürfte wiederum ebensowenig zu leugnen sein, dass sich hochprofessionelle Fotos weiterhin nicht mit einem Smartphone knippsen lassen. Das Smartphone hat also maßgeblich die Schnappschuss-Möglichkeit von Digitalkameras ersetzt. Aber auch immer mehr sehr gute Fotos lassen sich damit schießen. Wer weiß, wie die Verhältnisse aussehen, wenn Smartphones auch optischen Zoom und größere Sensoren anbieten können. Werden Digitalkameras dann in zehn Jahren mehr als eine Nische sein?Um mal eben draufzuhalten und ein kurzes Video zu schießen, braucht man heute keinen Camcorder mehr. Aber selbst YouTube-Stars verwenden nach wie vor bessere Videokameras, als sie in Smartphones zu finden sind. Ähnliches Urteil also wie für Fotokameras: Zu einem Teil von Smartphones ersetzt, aber Profis greifen nach wie vor lieber zu eigenständigen Geräten.

Selbst noch eine eher jüngere Produktkategorie (groß rausgekommen in diesem Jahrtausend) haben Navigationsgeräte ernsthaft Konkurrenz bekommen von Smartphones und Apps wie Google Maps, Here We Go, Apple Maps oder auch App-Ablegern altbekannter Navigationssysteme wie TomTom. Warum auch nicht? Smartphone-Bildschirme sind heute ebensogroß wie die von Navis, die Software lässt sich viel leichter updaten und GPS ist auch noch drin. Einziger Nachteil: Navis lokalisieren meist noch etwas genauer. Aber wenn das das letzte Argument dafür ist, dann dürfte ihnen keine besonders rosige Zukunft mehr beschert sein.Eine weitere Kontroverse, über die es sich zu diskutieren lohnt: Haben Smartphones eigentlich auch Tablets überlebt, die eigentlich jünger sind als Smartphones selbst? Zumindest bei Tablets in der 7-Zoll-Kategorie dürfte das der Fall sein. Warum noch ein Zweitgerät besitzen, wenn Galaxy S8 und Co. Bildschirme um die 6 Zoll haben und sich damit genauso spielen, lesen oder netflixen lässt? Nach anfänglichen Erfolgen verkaufen sich Tablets tatsächlich nicht mehr so gut wie einst, Smartphones erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit. Tablet-Hersteller haben deswegen in den letzten Jahren eher größere Geräte für sich entdeckt: um die 8, 10 oder auch 12 Zoll.

Tja, wer benutzt heute noch einen MP3-Player, wenn jedes Smartphone Audio-Dateien und Streaming-Dienste per App abspielen kann und fast jedem Gerät ein kleiner Kopfhörer beiliegt? Es gibt nur noch wenige Menschen, die zusätzlich einen MP3- oder einen ähnlichen Mediaplayer oder mobile Internetfunktion verwenden. Etwa zum Sport werden sie schon noch eingesetzt, weil sie eben doch noch deutlich kleiner und handlicher sind. Für eigentlich alle anderen Szenarien ist ein Smartphone besser geeignet. Es sei denn, man deklariert iPods als die neuen Mixtapes.Und was ist mit Radios? Hier haben iPhone und Co. in meinen Augen die große Chance vertan, mit UKW- und DAB-Funktionen durchzustarten. Es scheint, als seien es nur Billigsmartphones, die eine FM-Radiofunktion überhaupt anbieten, dabei könnte es im Prinzip ohne großen Aufwand jedes Smartphone sein. Was ich zuhause inzwischen mache, ist den Sender 1live per Smartphone-App auf einen Bluetooth-Lautsprecher abzuspielen. Der Sound ist gut, aber natürlich ist das nicht so komfortabel wie: einen Knopf drücken und Musik hören. Außerdem reißt der Stream sehr oft ab. Sagen wir es so: Radio lebt, das perfekte Empfangsgerät ist dafür bloß noch nicht gefunden. Das Smartphone ist es jedenfalls nicht.

Fast jedes Smartphone ist heute mit einem Taschenrechner ausgestattet. Meist besitzen diese aber nur rudimentäre Funktionen. Mal eben was subtrahieren oder dividieren – okay. Aber die fünfte Wurzel aus einem Bruch ziehen? Geht nicht. Und auch bei längeren Berechnungen mit Klammern stoßen die meisten Taschenrechner-Apps schon an ihre Grenzen. Deswegen auch hier: Smartphones sind kein vollwertiger Ersatz für Taschenrechner. Sie eignen sich nur dafür, um mal eben schnell zwei, drei Dinge auszurechnen.Diktiergeräte waren ohnehin nur etwas für Journalisten, Freaks oder beides gleichzeitig. Heute kann man mit jedem Smartphone und entsprechenden Apps ein Interview aufzeichnen oder Sprachmemos an sich selbst oder Freunde verschicken. Eine One-Touch-Bedienung haben solche Apps natürlich nicht. Und so würde ich auch hier sagen: Für Profis nur ein bedingter Ersatz.

Apps wie Scanbot können das Smartphone zum Scanner machen. Ein Trapezausgleich in der Kamera hilft dabei, Texte genau zu erkennen. Scharf werden Scans vor allem dann, wenn die Kamera auch im Makro-Bereich fotografieren kann. Reicht für den gelegentlichen Einsatz, für kommerzielle Zwecke natürlich nicht. Und wenn man Fotos einscannen wollte? Na, wer tut das schon noch! Multifunktionsdrucker mit eingebautem Scanner wären für mich persönlich immer noch die attraktivere Wahl. Einen einzelnen Scanner zumindest würde ich als Privatmann heute nicht mehr kaufen, wenn ich ein Smartphone besitze.Die App Stores sind voll von fantastischen Games. Adventures, Jump & Run, Shooter, Strategie – was immer ihr wollt. Auf immer größeren Smartphone-Displays lassen sich diese vortrefflich spielen. Besser als Playstation Vita und Nintendo 3DS das konnten. Nicht zuletzt deswegen hat Nintendo jüngst die Flucht nach vorne angetreten. Die Nintendo Switch ist beides in einem: Spiele auf dem Wohnzimmerfernseher lassen sich mit der tragbaren Konsole unterwegs einfach fortsetzen. Und umgekehrt. Damit ist die Switch eigentlich nur ein umfunktioniertes Smartphone. Deswegen: Wenn man nicht gerade einen innovativen Ansatz findet wie Nintendo, braucht man heute kaum noch eine mobile Spielkonsole. Da reichen Smartphone oder Tablet.

Halt, Halt! Bevor ihr schreit: Natürlich ist ein Smartphone nur bedingt dafür geeignet, um lange Texte einzutippen oder aufwändige Entwicklungsumgebungen zu bedienen, sprich: zu coden. Aber wie viele Möglichkeiten hat das Smartphone dem PC weggenommen? Bildbearbeitung, E-Mail lesen, mobiles Shoppen, spielen, Kalender verwalten, Texte redigieren – alles heute problemlos möglich mit einem Smartphone. Und zumindest im Notfall lässt sich das Smartphone als PC verwenden. Einige Menschen können deswegen ganz auf einen PC verzichten, andere erledigen zumindest einen Großteil früherer PC-Aufgaben heute am Smartphone. Kein vollwertiger Ersatz, aber eine wichtige Entlastung.Zum Abschluss die leicht provokante These, dass das Smartphone auch die Notwendigkeit ersetzt hat, Menschen im echten Leben zu treffen. Man kann ihnen ja Textnachrichten schicken, das, was sie tun, auf Facebook liken, mithilfe von Second Screen-Anwendungen auf dem Smartphone „gemeinsam“ fernsehen, mobil shoppen und sich die Ware in eine Packstation legen lassen. So können Tage vergehen, an denen man niemanden wirklich trifft. Nicht wenige Menschen verlernen dadurch sogar, mit anderen zu interagieren und sie stellen dann fest, dass sie sehr einsam sind. Technisch ist es möglich, keinen Menschen mehr zu treffen. Aber auch erstrebenswert? Ich finde nicht. Wir sollten wieder lernen, aufeinander zuzugehen. Auch mit einem Smartphone in der Tasche.

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