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Akku HP compaq 2510p notebooksakku.com

Darüber hinaus sollten Sie natürlich auch bei Windows Phone Displayhelligkeit und -timeout sparsam einstellen und nicht benötigte Dienste wie Bluetooth, NFC oder GPS deaktivieren, die alle im Einstellungsmenü aufgelistet sind.Ob Smartwatch, Smartphone, Tablet oder Notebook: Das Gros unseres technischen Equipments ist für den mobilen Einsatz getrimmt. Doch dessen Einsatzfähigkeit steht und fällt mit dem Akku aufladen. Wie Du den Handy-Akku richtig laden kannst und welche Irrtümer noch immer existieren, erläutern wir im Folgenden.

Die Zeiten, in denen technische Gerätschaften in der Nähe von Steckdosen betrieben wurden, sind vorbei. Mittlerweile lässt sich fast alles auch abseits des grauen Schreibtischs erledigen. Doch während die Hardware immer weiter zulegt und selbst Smartphones ein Büro ersetzen können, halten sich die gefühlten Fortschritte bei der Verbesserung der Stromspeicher in Grenzen. Die Folge: Das Thema Akku aufladen ist in aller Munde und vermag ganze Bibliotheken zu füllen. Unter den zahllosen Tipps verbergen sich aber noch immer viele Mythen aus vergangen Zeiten, die modernen Akkus eher schaden als nutzen.

Akkus: Speicher mit begrenzter Lebensdauer
Bei Akkumulatoren oder kurz Akkus handelt es sich einfach gesprochen um wiederaufladbare Energiespeicher, die elektrische in chemische Energie umwandeln und umgekehrt. Im Gegensatz zu den weiteren Bauteilen eines Notebooks oder Smartphones ist der Akku aber ein Verschleißteil. Die Tatsache also, dass ihm im Laufe der Zeit immer schneller die Puste ausgeht, liegt am bauartbedingten Alterungsprozess. Wie unser eigener Alterungsprozess lässt sich der Akku-Verschleiß mit den richtigen Tipps jedoch verzögern.

Akku-Typen: Lithium-Ionen ist der Standard
Wie der Akku am besten zu behandeln ist, hängt wiederum vom Akku-Typ ab. Allein Wikipedia listet über 20 verschiedene Arten auf. Aufgrund ihrer Fähigkeit, verhältnismäßig viel Energie auf kleinem Raum zu speichern, haben sich mittlerweile Lithium-Ionen-Akkus (Li-Ion) und deren Nachfolger Lithium-Polymer-Akkus (Li-Po) beim Einsatz in sogenannten elektronischen Kleingeräten wie Smartphones, Tablets, Notebooks & Co. durchgesetzt. Sie haben die älteren und deutlich sensibleren Nickel-Metallhydrid-Akkus (NiMH) abgelöst, die man heutzutage fast nur noch in der zylindrischen Rundzellen-Form im Batterieregal findet. Allerdings haben sie die Vorstellung zum "richtigen" Umgang mit Akkus geprägt, denn viele der vermeintlich guten Tipps zur Akkupflege gehen auf die NiMH-Akkus zurück.

Auch wenn es von außen nicht so aussieht, im Inneren sind Akkus äußerst komplexe Gebilde, in denen eine ganze Reihe chemischer Stoffe miteinander interagieren. Wasser, Stürze oder andere mechanische Einwirkungen können daher zum Totalausfall führen. Sollte sich der Akku aufblähen, ist das ein sichereres Indiz dafür, dass im Inneren etwas schief läuft. In einem solchen Fall hilft nur noch eins: Der defekte Akku gehört umgehend ersetzt. Ansonsten sind für die Lebensdauer heutiger Akkus die Anzahl der Ladezyklen, der Ladezustand im unteren und oberen Kapazitätsbereich, die Temperatur sowie das Alter des Akkus entscheidend.

Irrtum 1: Erst Akku entladen, dann Akku aufladen
Dass man Akkus am besten immer komplett Laden und Entladen soll, geht auf die alten NiMH-Modelle zurück und gehört heute zu den hartnäckigen Akkumythen. Denn mit den modernen Lithium-Ionen- oder Polymer-Akkus ist das Gegenteil der Fall, die werden beim vollständigen Laden und Entladen besonders strapaziert. Dabei steigt die mechanische und thermische Belastung für den Akku, wenn beim Entladen die Restkapazität auf unter 30 Prozent fällt sowie beim Laden, wenn sie 70 Prozent übersteigt. Am schonendsten für den Akku ist es folglich, wenn sich die Ladung zwischen 30 und 70 Prozent bewegt. Allerdings sind die Angaben nur zur Orientierung gedacht, da sich die Werte je nach Art und Qualität des Akkus unterscheiden. Als alltagstaugliche Faustregel gilt: bei niedrigem Stand kurz Akkus aufladen und bei fast vollem lieber auf einen Ladevorgang verzichten.

Irrtum 2: Zu häufiges Laden lässt den Akku schneller altern
Gute Akkus schaffen durchschnittlich 1000 Ladezyklen, bevor sie merklich an Kapazität verlieren. Ein Ladezyklus entspricht dabei einer vollständigen Ladung und Entladung des Akkus. Die Entladung des Akkus auf 50 Prozent und das anschließende Laden auf 100 Prozent entsprechen demzufolge einem halben Ladezyklus. Erst nach einer Wiederholung der Prozedur ist ein vollständiger Ladezyklus "verbraucht". Von daher schadet es nicht, das Gerät regelmäßig an die Steckdose zu hängen. Im Gegenteil, damit wird der Akku sogar geschont, weil nicht droht, dass die Ladekapazität in den kritischen Bereich fällt oder steigt.

Auch die Warnung vor dem sogenannten Memory-Effekt, also der Problematik, dass sich der Akku den letzten Ladezustand merkt und bei einer erneuten Ladung nur noch bis dahin lädt, war ein Problem der alten Nickel-Akkus. Um den Verlust der Akkuleistung auszugleichen, sollte man immer Akkus entladen und vollständig wieder aufladen. Moderne Lithium-Akkus kennen das Problem, zumindest in der Form, nicht. Somit gehört die Sorge vor dem Memory-Effekt heutzutage ins Reich der Akkumythen.

Irrtum 4: Den Akku erstmal trainieren
Vor der ersten Inbetriebnahme gehören neue Geräte erstmal für mindestens zwölf Stunden an die Steckdose, um den Handy-Akku richtig laden zu können und die vollständige Leistungsfähigkeit zu erreichen. Auch dieser vermeintliche Tipp ist ein Relikt vergangener Tage. Was bei den Nickel-Akkus noch hilfreich war, läuft aufgrund der Ladeelektronik in heutigen Akkus ins Leere. Hier beendet die Elektronik den Ladevorgang, sobald der Akku vollgeladen ist. Da Lithium-Akkus auch nicht mehr unter dem Memory-Effekt leiden, müssen sie folglich auch nicht regelmäßig neu konditioniert werden. Lediglich die Messtechnik zieht Vorteile aus dem vollständigen Laden und Entladen, denn die hierbei angesammelten Informationen helfen, die Kapazität des Akkus besser zu bestimmten, was sich in exakteren Angaben der Akkuanzeige niederschlägt.

Irrtum 5: Nur Original-Zubehör nutzen
Hin und wieder hört man, dass Menschen oder Geräte durch Akku-Nachbauten zu Schaden kommen. Stimmt: Dass Akkus explodieren und dabei Menschen verletzen, kommt vor. Mit Blick auf die hohe Verbreitung von Akkus passiert das aber extrem selten. Verantwortlich dafür sind in aller Regel Produktionsfehler, auf die die Hersteller mit schnellen Rückrufen reagieren. Die viel größere Gefahr bei der Anschaffung von Akku-Nachbauten, ist ein Modell zu erwischen, dem nach 30 Minuten bereits die Puste ausgeht. Wer sichergehen will, sollte um Billig-Akkus und Ladegeräte von No-Name-Herstellern einen Bogen machen und lieber ein paar Euro mehr in die Produkte vertrauenswürdiger Hersteller und Händler investieren. Diese bieten hierzulande auch Gewährleistung und einen Ansprechpartner. Dass es zwingend Original-Zubehör sein muss, entspringt aber nur dem Wunsch der Geräte-Hersteller.

Aufgrund der chemischen Prozesse sind Akkus anfällig gegenüber hohen und niedrigen Temperaturen. So sinkt die Leistungsfähigkeit des Energiespeichers bei Temperaturen unter 0 Grad Celsius, während Temperaturen von 40 Grad Celsius und mehr die Zell-Oxidation beschleunigen und den Akku schneller altern lassen. Daher sollten Smartphone, Laptop & Co. nicht bei extremer Hitze an die Steckdose und Smartphones im Winter möglichst nah am Körper getragen werden, um ein Auskühlen des Gerätes zu vermeiden. Bei Notebooks empfiehlt es sich, den Akku zu entfernen, wenn das Gerät länger an der Steckdose betrieben wird. Denn im unmittelbaren Umfeld der Geräte wird es gerne mal etwas wärmer, was sich negativ auf die Lebensdauer auswirkt.

Tipp 2: Richtig lagern
Bei längerem Nichtgebrauch des Akkus fühlt sich dieser im Kühlschrank am wohlsten, denn hier schreitet der Alterungsprozess am langsamsten voran. Allerdings sollte man es vermeiden, ihn vor der Einlagerung vollständig aufzuladen. Experten raten zu einem Ladestand von 40 bis 50 Prozent, bevor der Akku hinter der Butter verschwindet. Aber auch ohne angeschlossenen Verbraucher verliert der Akku Energie. Um eine vollständige Entladung bei längerer Lagerung zu vermeiden, sollte der Akku hin und wieder an die Steckdose.

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