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Die Zeiten mäßig funktionierender Touchpads ohne Multitouch Unterstützung scheinen langsam auch in China vorbei zu sein. Im Chuwi Lapbook Air steckt ein Multitouch Clickpad mit angenehmer Größe und guter Verarbeitung. Die Touchfläche bietet sofort eine gute Gleitfähigkeit und wackelt oder klappert nicht. Die unter der Touchfläche versteckten Maustasten haben einen ausreichenden Druckwiderstand, sodass man sie nicht versehentlich betätigt. Leider lassen sie sich aber nur im unteren Drittel der Fläche betätigen.

Da es sich um ein Precision Touchpad handelt, werden die Touch-Gesten von Windows 10 unterstützt. Diese können auch nach belieben Konfiguriert werden. Ab Werk ist die Konfigurationsvielfalt beim Chuwi Lapbook Air etwas limitiert, doch nach einer Neuinstallation von Windows stehen dann alle Optionen zur Verfügung. Wir haben das Touchpad so konfiguriert, dass durch Wischen mit drei Fingern nach Oben der App Switcher geöffnet wird, beim Wischen nach Unten der Desktop erscheint und beim Wischen nach Links und Rechts zwischen den Desktops gewechselt wird. In der Praxis funktioniert das super und trägt enorm zum Workflow bei. Zudem unterstützt das Touchpad im Chuwi Lapbook Air auch weitere Multitouch Gesten wie Zweifinger-Scrollen und natürlich auch Pinch to Zoom.

Bei der normalen, alltäglichen Nutzung des Touchpads treten nur geringfügige Schwächen zu Tage. Ghost Touches, Aussetzer oder nervige Sprünge des Mauszeigers plagen den Nutzer des Chuwi Lapbook Air nicht. Eine störende Eingabeverzögerung gibt es ebenso wenig. Auffällig ist lediglich, dass der Mauszeiger sich hin und wieder noch etwas weiter bewegt, wenn man den Finger stoppt aber auf der Touchfläche belässt. Zudem ist die Präzision nicht gut genug für Anwendungen wie z.B. Photoshop. Für den durchschnittlichen Nutzer, bei dem das präzisions-technisch höchste der Gefühle das Markieren von Text ist, reicht sie aber allemal aus. Beim Zweifinger-Scrollen kommt es hin und wieder vor, dass eine Zoom Geste erkannt wird. Das passiert aber recht selten. Wen das stört, der kann die Zoom Geste einfach deaktivieren.

Zwischenfazit: Ordentliches Precision Touchpad mit leichten Schwächen bei der Präzision. Wer Photoshop oder ähnliche Tools nutzt, sollte eine externe Maus anschließen.
​Wer mit Hochglanz-Displays nicht klar kommt, sollte die Finger vom Chuwi Lapbook Air lassen. Wer jedoch auf Optik und Brillanz Wert legt, wird das Laptop lieben. Dass die Glasfläche ein Magnet für Spiegelungen ist, müssen wir nicht lange breittreten. Die Darstellung profitiert vom Glas dafür enorm. Wir haben in der Preisklasse bisher kein China Laptop mit einer solch brillanten Darstellung gesehen. Das 14,1" große Full HD IPS Display (volllaminiert) besticht durch eine sehr gute Schärfe, knackige Farben und einen wirklich guten Kontrast. Die farbliche Abstimmung des Panels ist eher warm. Die Schwarzwerte sind sehr zufriedenstellend. Die Helligkeit des Displays ist ausreichend, solange die Sonne nicht direkt darauf scheint. Die Ausleuchtung ist recht gleichmäßig. Am Rand des Displays sieht man einige Lichthöfe, welche jedoch nur auffallen, wenn das gesamte Display schwarz ist. Die Blickwinkelstabilität des verwendeten Panels ist sehr gut. Pixel sind bei normalem Betrachtungsabstand kaum zu erkennen. Ein nettes Gimmick: Das Chuwi Logo auf dem Deckel des Laptops leuchtet auf, wenn das Display aktiv ist. Gut finden wir, dass das Scharnier einen stabilen Eindruck macht und auch einen ordentlichen Widerstand bietet. Schüttelt man das Laptop, verändert sich nicht gleich der Displaywinkel. Dadurch lässt sich das Laptop allerdings nicht mit einer Hand öffnen.

​Der Intel Celeron N3450 im Chuwi Lapbook Air lässt das Gerät für den nicht reduzierten Preis von rund 350€ etwas teuer erscheinen. Der Prozessor ist immerhin schon etwas älter und gehört nicht zu den leistungsfähigsten Chips (rund 115.000 Punkte im Antutu). Für 350€ bekommt man reduziert teils schon Core M Geräte (Jumper EZBook 3 Plus). Und dennoch finden wir das Chuwi Lapbook Air unterm Strich dann doch nicht überteuert. Und ja, hin und wieder kann man auch dieses reduziert für rund 300€ schießen. Warum wir es trotzdem nicht überteuert finden, hat mehrere Gründe. Zum Einen natürlich die schon genannten Vorteile, aber auch der Arbeitsspeicher. Meistens bekommt man in der Celeron N3450-Welt nur 4 oder 6GB RAM. Das Chuwi Lapbook Air dagegen bietet ganze 8GB RAM. Diese takten zwar "nur" mit 1333MHz, verbessern die Performance gegenüber anderen Celeron N3450 Geräten aber spürbar, was vor allem für den Betrieb mit mehreren geöffneten Apps oder einem gut gefüllten Browser gilt.

Doch es gibt noch einen weiteren Grund: Das entsperrte UEFI nebst ausreichend guter Kühlung. Kenner werden schon wissen was jetzt kommt. Im UEFI könnt ihr dank den verfügbaren Einstellungen unter "Advanced / Thermal" das "Dynamic Platform & Thermal Framework" deaktivieren. Dies hindert den Prozessor daran, bei höherer Temperatur den Takt zu reduzieren, was sich in einer besseren Leistung bemerkbar macht. Darüber hinaus könnt ihr unter "Advanced / CPU Configuration / CPU Power Management" die Option "Power Limit 1 Enable" deaktivieren. Damit werden die Power Limits entfernt und der Prozessor kann seine volle Leistung ausspielen. Dies gilt dann insbesondere für die GPU, deren Leistung dann im Sinne der Framerate je nach Benchmark bis zu 60% mehr Dampf bringt. Das Resultat ist dann ein Antutu Ergebnis von 126.000 Punkten und eine vor allem beim Surfen und Multitasking deutlich flüssigere Nutzererfahrung.

In Spielen macht sich die Leistungssteigerung auch positiv bemerkbar. League of Legends lässt sich dann auch auf höheren Grafikeinstellungen und nativer Auflösung flüssig spielen. World of Tanks ist auf mittleren Grafikeinstellungen im Fenster-Modus ebenfalls spielbar, ruckelt aber etwas. Setzt man die Grafikeinstellungen auf das Minimum, läuft das Spiel flüssig (auch in nativer Auflösung). Einfachere Windows Store Games wie Asphalt Xtreme lassen sich auf höchsten Grafikeinstellungen flüssig spielen. Bei Asphalt Xtreme muss man jedoch das 30fps Limit aktivieren, da es sonst Grafikprobleme gibt. Im Sinne der Temperatur kommt das Chuwi Lapbook Air problemlos mit diesen Einstellungen und Aufgaben klar. Die Marke von 80°C am Prozessor wird zwar unter Volllast geknackt, doch eine kritische Temperatur wird nicht erreicht. Das Chuwi Lapbook Air ist ab Werk recht gut gekühlt. Neben einem großen Kupfer Heatsink leitet ein Wärmeleitpad auch Hitze an die Bodenplatte aus Aluminium ab. Einem Überhitzen wird damit vorgebeugt. Das Laptop erwärmt sich spürbar, jedoch nie unangenehm.

Auf dem Chuwi Lapbook Air lässt sich sogar Photoshop mit akzeptabler Geschwindigkeit nutzen. Ein gewisses Zähes Gefühl bleibt bei manchen Werkzeugen zwar, doch das Program ist definitiv für einfachere Projekte nutzbar. Komplexe oder sehr hochauflösende PSD Dateien sollte man damit natürlich trotzdem nicht bearbeiten. Dafür braucht es dann einfach einen leistungsfähigeren Rechner. Für den durchschnittlichen Blogger reicht es aber allemal, um eine Titelgrafik zu erstellen.

Neben dem großen RAM bietet das Chuwi Lapbook Air auch noch 128GB Speicher. Hier setzt man jedoch auf SanDisk eMMC und nicht auf eine SSD. Dennoch werden mit 164MB/s beim Lesen und 112MB/s beim Schreiben (sequenziell) recht gute Datenraten erzielt. Noch schneller geht es natürlich, wenn man eine M.2 SATA3 2242 SSD einbaut. Wir haben die Foresee SSD aus unserem Jumper EZBook 3 Plus eingebaut und Windows darauf installiert. Auch dieser Schritt hat die Performance nochmal deutlich verbessert, was insbesondere die Boot Zeit und Startzeiten von Programmen betrifft. Die erzielten Datenraten liegen hier bei 504MB/s beim Lesen und 208MB/s beim Schreiben. Der zusätzliche Kauf einer günstigen SSD lohnt sich in unseren Augen sehr. 128GB bekommt ihr in China schon für 60 bis 70€. Der eMMC Speicher bleibt auch bei einer verbauten SSD nutzbar und kann als zweites Laufwerk für Daten oder weniger große Programme genutzt werden. Noch mehr Speicher kann man per Micro SD Karte reinpacken. Hier muss man allerdings mit relativ schlechten Datenraten leben. Kommt die Karte ausschließlich im Lapbook Air zum Einsatz, muss es also keine Class 10 Karte sein, da die Leserate 38MB/s und die Schreibrate 18MB/s nicht übersteigen.

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