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Asus g73sw Netzteil notebooksnetzteil.com

In den zwei Tests am überzeugendsten ist bis hierhin das Gerät von Anker, welches bei der höchsten Wattzahl in Sachen Effizienz absolut mithalten kann. Zwar unterscheiden sich die Ladegeschwindigkeiten bei geringfügig voneinander abweichenden Wattzahlen nur im Minutenbereich, am schnellsten fertig ist trotzdem der Anker-Charger – bis jetzt.

Überrascht hat uns, dass sowohl das Gerät von RAVPower als auch das K-5B25 von EasyAcc auf den Port mit geringerer Maximalstromstärke mehr als die angegebene Amperezahl liefern können.

So haben wir festgestellt, dass bei ersterem jeder Port exakt gleich funktioniert, die spezielle Bezeichnung (1 A und 2,4 A) also unsinnig zu sein scheint. Auch auf Nachfrage konnte man uns diese Entscheidung nicht schlüssig begründen, konnte aber bestätigen, dass dies so gewollt ist und es sich nicht um einen Defekt handelt. Auf allen Ports sollte also 2,4 Ampere stehen.

Bei letzterem war dies prinzipiell ähnlich, wobei der erste Port generell der „stärkste“ in Sachen Spannung und Stromstärke war. Auch hier scheint die Bezeichnung unsinnig. Da der erste Port nicht als tendenziell stärkster markiert ist, haben wir ihn in unseren Tests außen vor gelassen, da Normalnutzer nicht über dieses Wissen verfügen und im Zweifelsfall einen anderen (schwächeren) Port wählen.

s4Das Samsung Galxy S4 kommt im Original mit einem 2-A-Ladegerät daher. Getestet wurde bei ungefähr 55 Prozent Akkustand des Smartphones. Da uns die Werte, die wir mit den vier Chargern erreicht haben, doch recht niedrig vorkamen, haben wir noch ein Samsung-Ladegerät zum Vergleich hinzugezogen, und zwar das vom Note 4:
Interessant ist, dass das Note-4-Ladegerät eine sehr hohe Spannung liefert und damit unser Leistungssieger in diesem Test ist. Außerdem liefert es auch nicht mehr Ampere als die anderen. Mehr als 1,75 Ampere scheinen beim S 4 also gar nicht möglich – allerdings haben wir keinen Test bei weniger als 50 Prozent durchgeführt, um dies genauer zu überprüfen.

Ob das S 4 dieses mehr an Leistung durch die höhere Spannung ausnutzen kann, ist wiederum eine andere Frage. Mit 5,31 Volt ist diese auch an der Grenze der USB-Spezifikationen, die vor ein paar Monaten von 5,25 auf 5,5 Volt angehoben wurden.

In unserem kurzen Test konnten wir keine Probleme mit der hohen Spannung feststellen, auf lange Sicht sollte das Note-4-Netzteil aber sicherlich nur mit Geräten benutzt werden, die diese hohe Spannung auch vertragen.

Effizienz-Sieger ist einmal mehr Anker, gefolgt von RAVPower und Aukey. Am schlechtesten schnitt wiederum EasyAcc ab. Bei letzterem Gerät ist uns auch aufgefallen, dass hier zum ersten mal die Port-Wahl einen Einfluss auf die Geschwindigkeit hatte. Der Samsung-Port mit angeblich 1,3 A lud am schnellsten, die anderen waren um die 0,1 A langsamer.

Beim Laden ist uns wiederum aufgefallen, dass sich die Stromstärke nicht verändert, wenn der Bildschirm geladen ist. Das heißt, das im Endeffekt langsamer geladen wird, weil das Smartphone im Betrieb selbst mehr Strom verbraucht.

Das „alte“ iPad Air kommt im Original mit einem 2,4 Ampere-Ladegerät daher. Das ist der Wert, den die Ladegeräte an einem Port auch maximal liefern können. Schaffen unsere Geräte diese hohe Belastung?

Jein, das EasyAcc-Gerät ist einmal mehr abgeschlagen und liefert mehr als ein Watt weniger als das A2123 von Anker. Allerdings schafft kein Charger mehr als 2,04 Ampere, was uns doch etwas überrascht hat. Hier hätten wir doch mindestens 0,2 A mehr erwartet. Der Ladestand war aber auch bei um die 70 Prozent, bei geringerem Stand ist ein etwas schnelleres Laden möglich.

Auffällig ist, dass mit höherer Stromstärke auch die Effizienz der Geräte zu steigen scheint.Die Ladegeschwindigkeit steigt beim iPad Air leicht an, wenn man den Bildschirm einschaltet. Das ist ein Verhalten, welches wir bei keinem anderen Gerät im Test beobachten konnten. Apples Ladegerät hat zusätzlich wesentlich größere Schwankungen bezüglich der Wattzahlen beim Ladevorgang aufgewiesen.

Übrigens: Auch hier haben wir noch mal kurz ein Original-Apple-Ladegerät mit 2,4 A angeschlossen und konnten keine besseren Werte feststellen,eher etwas schlechter und nicht so konstant (siehe auch im Fazit).

Im Alltag wird man häufig auch mehrere Geräte auf einmal testen. Wir wollten die Geräte nicht überlasten, aber so belasten, wie es in einem realistischen Szenario passieren könnte. Dafür haben wir das HTC One, unseren Akku von EasyAcc und das iPad Air gleichzeitig geladen.Schließlich haben wir die Werte des iPas gemessen, um herauszufinden ob unsere vier Testkandidaten Spannung und Stromstärke halten können:Das Ergebnis: Sie können und zwar ohne Probleme. Der leichte Spannungsverlust beim Aukey-Gerät wird auf die Messungsungenauigkeit zurückzuführen sein.

Alle vier Ladestationen sind also locker in der Lage, drei Geräte auf einmal zu laden. Das ist auch kein Wunder, liefert doch selbst das kleinste Gerät mit 25 Watt mehr als das Doppelte der zur Verfügung gestellten Leistung. Hier sind also noch Reserven für mehr Geräte vorhanden – vor allem beim Anker-Charger, der bis zu 60 Watt bietet.

Wir hätten ausführlichere und vor allem immer auch deutsche Anleitungen erwartet. Es kann ja nicht so schwer sein, ein kleines Heftchen in korrekter deutscher Sprache zu veröffentlichen. Nur RAVPower hat dies gut hinbekommen.
Die Effizienz der Geräte lässt zu wünschen übrig. Hat man bei Computernetzteilen eine Effizienz von über 80 Prozent, bleiben unsere Testkandidaten weit dahinter. Das ist schade.
Auch wegen des Eigenverbrauchs hätten wir uns einen Schalter gewünscht, mit dem man das Gerät ganz ausschalten kann. Keines der vier Geräte konnte hier abliefern.
Keiner unserer Test-Kandidaten unterstützt Quick Charge 2.0. Für Geräte, die diese Technologie unterstützen ist immer das Original-Ladegerät und -Kabel allererste Wahl.
Es gibt aber auch sehr Positives zu berichten:

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