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Die speziellen Zusatzchips von Anker, Aukey und RAVPower scheinen sich auszuzahlen. Im Gegensatz zur Station von EasyAcc und anderen Geräten in der Redaktion weisen diese die stabilste Spannung und stabilste und höchste Stromstärke auf.
Es scheint also nicht nur wichtig zu sein, dass ein bestimmtes Smartphone ein Ladegerät als solches erkennt (und nicht als USB-Port eines PCs mit maximal 0,5 A), sondern als ein zu 100 Prozent kompatibles, um die mögliche Stromstärke voll auszunutzen. Das Versprechen, dass sich das Ladegerät auf das zu ladende Gerät einstellt, wird also eingehalten. Klasse.
Selbst als wir verschiedene iPads mit Apple-Ladegerät mit den drei Chargern mit Chip verglichen haben, schnitten diese sogar besser ab: Die Amperestärke ist etwas konstanter und auf dem höchsten Niveau der Apple-Charger, die geringfügig stärkeren Schwankungen unterlagen. Das hätten wir nicht erwartet.

Zugegeben, die Ladestation von EasyAcc hatte es im Test wirklich schwer. Sie kommt aus einem niedrigeren Preissegment und muss auf einen speziellen Kompatibilitäts-Chip verzichten.easyaccTrotzdem wollten wir sie gerne testen, um zu sehen, ob die Zusatzchips der Konkurrenten etwas taugen und ob man bereits für 15 Euro eine gute Ladestation erhält. Die Antwort lautet wohl Jein. Sowohl vom Zubehör als auch von der Ausstattung kann das K-5B25 nicht mithalten. Die Messungen der Ladevorgänge sind durchgehend unterdurchschnittlich. Vor allem die niedrige Spannung überrascht.
Wie beim RAVPower-Gerät ist auch hier die Markierung der Ladeports verwirrend und erscheint unsinnig.

Die Ladestation ist mit 15 Euro am günstigsten. Wenn man auf seinen Geldbeutel achten muss, aber trotzdem eine Mehrfachladestation benötigt, kann man sich das Gerät näher ansehen.

Das Gerät von Aukey hat uns gut gefallen. Zubehör und Ausstattung stimmen, der Preis ist angemessen. Wieso man eine Anleitung nicht in vernünftigem Deutsch anbieten kann, ist uns aber ein Rätsel.
Die Ladegeschwindigkeit und Effizienz liegt insgesamt nur knapp hinter dem Gerät von Anker. Insgesamt ist das PA-U14 ein gutes Ladegerät, welches nicht ganz mit dem A2123 mithalten kann.

Eine LED hat mir persönlich gefehlt. Es gibt allerdings sicherlich auch Nutzer, die das Licht im Dunkeln stören würde und die das Ganze deshalb als Vorteil sehen.Wie die PA-U14 kann die RP-UC10 nicht ganz mit Anker mithalten. Ausstattung ist mit den unterschiedlichen Ports etwas schlechter und wieso das Ladekabel so kurz ist, können wir nur vermuten.ravpowerImmerhin finden wir, wie bei Anker, eine LED-Leuchte im Gerät, die den Betrieb anzeigt. Auch Effizienz und Geschwindigkeit sind solide, reichen aber nicht ganz an das A2123 heran.
Verwirrend ist die Angabe der maximalen Stromstärke an den Lade-Ports. So konnten wir an allen sechs ein iPad mit der gleichen Geschwindigkeit von etwas über 2 A laden.

Trotzdem ist das RAVPower ein gutes Netzgerät, welches man ohne Bedenken einsetzen kann.Das Ladegerät von Anker, A2123 hat uns, wie bereits angedeutet, in diesem Test insgesamt am besten gefallen. Die Ausstattung ist super, 60 Watt mehr als üppig bemessen. Eine richtige Anleitung auf Deutsch hätten wir uns dann aber doch noch gewünscht.
Schon beim Gewicht des Chargers hat man das Gefühl, etwas Hochwertiges in der Hand zu haben, und so überrascht es dann auch nicht, dass die A2123 bei Effizienz und Ladegeschwindigkeit insgesamt am besten abschneidet.

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Wenn in dieser Woche iPhone 8 und iPhone 8 Plus bei ersten Kunden eintreffen, erhalten Apple-Nutzer erstmals Geräte, die sich auch drahtlos über den Qi-Standard aufladen lassen. Allerdings hat Apple selbst noch kein eigenes Ladegerät im Angebot. Die sogenannte AirPower-Ladematte, die bis zu drei Geräte gleichzeitig mit Strom versorgen können soll (iPhone 8/8 Plus /X, Apple Watch Series 3 sowie AirPods mit induktiver Akkuhülle), wird nicht vor 2018 in den Handel kommen, selbst ein Preis steht noch nicht fest.

Belkin und Mophie springen ein
Von Apple offiziell beworbene Alternativen kommen aber nun auf den Markt: Belkins Boost-Up-Ladegerät und die Wireless Base von Mophie. Zwar arbeiten iPhone 8, 8 Plus und X auch mit jeder regulären Qi-Ladematte, Belkin und Mophie sind aber mit der für die Apple-Geräte maximal möglichen Ladeleistung von 7,5 Watt ausgestattet. Wireless Base und Boost Up sind beide rund, Belkins Variante ist weiß, Mophies schwarz. Mophie gibt einen Preis von 60 US-Dollar (Eurokurs noch unklar) an, Belkin will 70 Euro.

Bildschirm und Funkverbindung nutzbar
Die Ladematten erlauben jeweils eine Benutzung des Geräts während des Aufladevorgangs. Der Bildschirm bleibt ebenso zugänglich wie die Anbindung anderer Hardware per Funk, etwa Bluetooth-Kopfhörer. Belkin hat laut eigenen Angaben "eng mit Apple zusammengearbeitet", um sein Produkt für die neuen iPhones zu optimieren – das dürfte bei Mophie nicht anders gewesen sein.

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